Berufsorientierung  

Ein fester Bestandteil unserer Schularbeit.

Allgemeines

Unser Ziel ist es, unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur auf einen guten Schulabschluss vorzubereiten, sondern sie zur Ausbildungsreife zu führen und ihnen den Übergang in das Berufs- und Erwachsenenleben zu erleichtern.

Deswegen nehmen wir auch am Landesvorhaben Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA) teil. Die Jugendlichen sollen nicht nur ein gutes fachliches Grundlagenwissen erfahren, sondern in ihrem Sozialverhalten gestärkt und im respektvollen Umgang mit anderen Menschen geübt sein. Ihre persönlichen Fähigkeiten und Stärken sollen sie fächerübergreifend kennenlernen und für ihre Berufswahlentscheidung nutzen können. Diesen Lern- und Reifungsprozess wollen wir durch unterschiedliche Aktivitäten und Lerninhalte der Berufsorientierung fördern. Etwas ganz Besonderes ist hier der Markt der Möglichkeiten. Einmal jährlich präsentieren sich nicht nur führende Düsseldorfer Unternehmen aus Handwerk, Handel, Industrie und dem sozialen Bereich, sondern auch weiterführende Schulen in unseren Räumen, um den Schülerinnen und Schülern konkrete Informationen zum beruflichen Einstieg und zur Weiterqualifizierung aufzuzeigen.

 

Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)

Wir haben uns das Thema Berufsorientierung seit vielen Jahren als besonders wichtig auf die „Fahne geschrieben“! Als sehr wertvoll und zielführend hat sich das Landesvorhaben Kein Abschluss ohne Anschluss des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Sozialeskurz KAoA genannt, bewährt. Diese Zielsetzung ist unser Motto in der so wichtigen Phase der Berufsorientierung: denn Schülerinnen und Schüler, die ihren Abschluss bei uns machen, sind versorgt und wissen, wo sie nach der Sommerpause ihren Berufswunsch verwirklichen können; sei es in der Ausbildung, auf einer weiterführenden Schule oder in einer Maßnahme der Agentur für Arbeit.
https://www.mags.nrw/uebergang-schule-beruf-startseite

 

Klasse 7

Bereits ab der 7. Klasse werden die Schüler im Fach Arbeitslehre über wirtschaftliche Themen informiert und praxisnah in den Fächern Technik und Hauswirtschaft unterrichtet. Im Projekt Komm auf Tour – Was sind meine Stärken? lernen die Schülerinnen und Schülern, ihre Stärken und Schwächen in den Schlüsselqualifikationen aus den personalen, sozialen und methodischen Bereichen besser einzuschätzen.  Das Ziel ist, eine berufliche Orientierung zu erfahren, die ihren Neigungen wie auch ihren Interessen entspricht.

 

Klasse 8

Ab der 8. Klasse werden die Jugendlichen systematisch auf den Übergang von der Schule in die Berufs- und Arbeitswelt vorbereitet. Im Traumberufeprojekt werden erste Berufsvorstellungen entwickelt; die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Berufsfelder kennen und nehmen an Berufsfelderkundungen, wie z.B. an den Düsseldorfer Tagen der Studien- und Berufsorientierung (DTSBO) teil. Externe Partner kommen bei der Potenzialanalyse ins Spiel. Das ist eine Art von Bestandsaufnahme aller Stärken und Fähigkeiten, die in den Jugendlichen stecken. In einem anschließenden ausführlichen Beratungsgespräch erhalten die Schülerinnen und Schüler eine ausführliche Rückmeldung über ihr persönliches Profil. Die festgestellten Kompetenzen können Hinweise auf passende Berufsfelder geben, die dann ab Klasse 9 während der Praktika ausprobiert werden. Alle Dokumente und Arbeitsblätter, die mit der Berufsorientierung zusammenhängen, werden im Berufeportfolio (Berufsvorbereitungsordner) abgelegt.

 

Klasse 9

Im Jahrgang 9 liegt der Schwerpunkt im Übergang von Schule zu Beruf und der Ausbildungsreife. Betriebsbesichtigungen und Praktika geben den Jugendlichen weitere  Einblicke in unterschiedliche Berufsbilder und –tätigkeiten. So erleben unsere Schülerinnen und Schüler den Berufsalltag in allen Jahrgangsstufen neu und „hautnah“ mit.

Berufsberater der Agentur für Arbeit führen regelmäßige Entwicklungsplangespräche in der Schule durch. Jeder Schüler und jede Schülerin erhält die Gelegenheit, mit dem Berater und der Klassenleitung Gespräche über die nächsten Schritte in der Berufsorientierung zu führen und Entwicklungsziele festzulegen. Die Berufsberater bieten auch an den Elternsprechtagen oder auf dem Markt der Möglichkeiten

Gesprächszeiten für Eltern, Schülerinnen und Schüler an.

 

Klasse 10

Die zukünftige Entscheidung für einen bestimmten Beruf, bzw. ein Berufsfeld rückt in diesem Jahrgang vermehrt in den Fokus. Durch ein weiteres Praktikum können Berufswünsche überprüft werden. Jetzt geht es auch um die Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz oder einer weiterführenden Schule. Unser Bewerbungstraining sowie weitere Projekte erhöhen die Chancen unserer Schülerinnen und Schüler, eine überlegte und richtige Berufswahlentscheidung zu treffen. Eine enge und förderliche Zusammenarbeit zwischen Schule, Betrieben und weiteren Kooperationspartnern der KHS St. Benedikt wird dieses Anliegen unterstützen. Und besonders wichtig: Die Mithilfe der Eltern ist immer gefragt. Ständig sind wir auf der Suche nach geeigneten Praktikumsstellen und Ausbildungsplätzen.

 

Step-Projekt

Das Step by Step Projekt  wird seit über zehn Jahren an der St. Benedikt Schule in Kooperation mit dem Berufsbildungszentrum der AWO Düsseldorf angeboten.

Zu Beginn des 9. Schuljahres starten die SuS, die für das Projekt ausgewählt wurden, mit der vertieften Berufsorientierung. Im ersten Schritt lernen die SuS verschiedene Ausbildungsberufe kennen und erfahren mehr über das duale Ausbildungssystem. Im zweiten Schritt  ermöglichen wir den SuS einen Einblick in die reale Arbeitswelt durch Praktika in verschieden Gewerken bzw. Dienstleistungsberufen. Diese praktischen Erfahrungen werden im Step- Unterricht vorbereitet und reflektiert.

Im Step by Step Projekt werden die SuS von Sozialpädagogen des Berufsbildungszentrums der AWO Düsseldorf beraten, gefördert und individuell begleitet, z.B durch Unterstützung bei Bewerbungen, der Ausbildungsstellensuche und durch eine Bildungswegplanung nach der Schulzeit an der St. Benedikt Schule.

 

Markt der Möglichkeiten

Einmal jährlich präsentieren sich nicht nur führende Düsseldorfer Unternehmen aus Handwerk, Handel, Industrie und dem sozialen Bereich, sondern auch weiterführende Schulen in unseren Räumen, um den Schülerinnen und Schülern konkrete Informationen zum beruflichen Einstieg und zur Weiterqualifizierung aufzuzeigen.